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Afrikanische Schweinepest

Wichtige Informationen!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Am 24. Jänner 2014 wurden die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten von den Behörden Litauens über einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen informiert. Am 18. Februar 2014 meldete auch Polen die ersten Fälle, da das ASP Virus bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen nachgewiesen wurde.

Bei einer Sitzung der „Task Force Schweinepest“ am 27. Februar 2014 wurde von den anwesenden Experten festgehalten, dass eine Ausbreitung der ASP auf größere Gebiete innerhalb der EU befürchtet werden muss. Ein Auftreten der ASP in Österreich hätte gravierende Folgen und ist bestmöglich zu verhindern.

In Ermangelung gezielter prophylaktischer Maßnahmen gegen die Tierseuche wurde von den Experten der Task Force beschlossen, dass primär eine breit aufgesetzte Informationskampagne zu initiieren ist, um einer Einschleppung des Erregers nach Österreich entgegenzutreten.

Bedingt durch die komplexe Epidemiologie und die hohe Kontagiösität des Erregers ist eine gezielte Information an viele verschiedene Personenkreise erforderlich (z.B. Schweinehalter, Jägerschaft, Gastarbeiter aus betroffenen Regionen sowie Landwirte die diese beschäftigen, Tierärzte, Fernfahrer, Reisende,…).

Auf Grund der individuellen Risikofaktoren wird um erhöhte Aufmerksamkeit und Sorgfalt ersucht.

Folgende Informationen wurden vom BMG zu Verfügung gestellt:

+ Folder „ASP – wichtige Informationen zur Tierseuche“
+ mehrsprachiges Merkblatt zur Afrikanischen Schweinepest

Für allfällige Rückfragen steht die Abteilung II/B/11 des Bundesministeriums für Gesundheit gerne zur Verfügung (IIB11@bmg.gv.at).

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Kurt Frühwirth
Präsident der Österreichischen Tierärztekammer