Veranstaltungskalender
Tierschutzrecht und Hundetraining – Bewertung von Trainingsangeboten
Webinar (E-Learning) mit Anmeldeschluss am 21.08.2026
Datum und Zeit
Von 24.08. bis 25.08.2026
von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort
Webinar
Österreich, 0000 Webinar
Webinar 0
Voraussetzungen
Gemäß den ATF-Richtlinien ist es für die Teilnahme an Live-online-Seminaren vorgesehen, dass die Kamera aller Teilnehmenden durchgehend angeschaltet ist.
Ein Austausch ist durchgehend sowohl per Mikrofon als auch per Chat möglich.
Die Zugangsdaten sowie einen Download-Link für das Skript versenden wir am 21. August.
Bildungsstunden
12,0
Bildungsstunden E-Learning
Kategorie(n)
- Sonstiges
Fachbereich(e)
- Klein- & Heimtiere
- Tierhaltung, Tierschutz und Verhaltensmedizin
Details
Es gibt ein riesiges Angebot von Hundeschulen und Vereinen, in denen es um die Ausbildung von Hunden (oder des gesamten Hund-Halter-Gespanns) in den verschiedensten Sparten geht – angefangen von der sozialen Schulung junger Hunde über die Grunderziehung für alltägliche Belange bis hin zur Ausbildung von Spezialleistung oder der Korrektur von Problemverhalten.
Leider ist zu beklagen, dass die Umsetzung des Trainings und die Beratungsinhalte sehr häufig nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen und auch tierschutzrechtliche Vorgaben in teils eklatanter Art missachtet werden. Tierwohl einschränkende Maßnahmen, die sich auf die Haltung, Versorgung und das Training der Hunde beziehen, werden den Tierhalter:innen in diesen Fällen als „moderne und gleichzeitig einzig zielführende“ Wege vorgestellt und deren Umsetzung empfohlen. Die Krux hierbei ist, dass speziell für noch unerfahrene Tierhalter:innen oder Ersthundebesitzer:innen, ein fachgerechter Trainingsansatz häufig nicht auf Anhieb von einem fragwürdigen oder gar tierleiderzeugenden Vorgehen zu unterscheiden ist. Sie vertrauen den Ratschlägen oftmals blind – vielleicht in dem Glauben an professionelle Standards, die sie dem gesamten Berufsstand unterstellen und die durch rechtliche Vorgaben (speziell durch die Erlaubniserteilung nach § 11 8f TierSchG) theoretisch auch gesichert sein sollten.
Ungünstige Trainingsansätze sind im harmlosesten Fall der Grund für eine trainerische Stagnation und einen schlechten Gehorsamsstand. Leider ist die Tragweite in den meisten Fällen aber durchaus größer. Nicht selten wird chronischem Leid Tür und Tor geöffnet. Die Gründe hierfür können unterschiedlicher Natur sein.
Wenn beispielsweise sportlicher Ehrgeiz ein Beweggrund für das Training ist, wird bei schlechten Ergebnissen häufig der Druck auf das Tier erhöht, statt den Trainingsansatz zu hinterfragen. Hieraus ergeben sich für das Tier Belastungen körperlicher und psychischer Art, die nicht selten auch klinisch relevant sind bzw. im Verlauf der Zeit werden.
Tierschutzrechtlich noch brisanter ist es, wenn sich das Training auf die Korrektur von Problemverhalten bezieht. Denn in diesem Bereich hat man es von Anfang an mit schwierigen (i. d. R. körperlich und/oder psychisch „belasteten“) Tieren zu tun. Die Art, wie sie versorgt und trainiert werden, hat direkten Einfluss darauf, wie sie sich zukünftig verhalten werden. Denn Verhaltensreaktionen eines Hundes sind jeweils in direkter Art und Weise an seinen Zustand (d. h. sein Gesamtwohlbefinden) gekoppelt. Fehler im Trainings- bzw. „Therapie“-Ansatz schüren Leid auf Seiten des Hundes und führen nicht selten auch zu Gefahrensituationen.
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Referenten
Tierärztin Celina del Amo
Tierärztin Felicitas Behr
Sprache
deutsch
Anmerkungen
ATF-Anerkennung: 8
Teilnahmegebühr
| Allgemein | 490,00 € |
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Preise inklusive USt.
Veranstalter
Lupologic GmbH
Website
Downloads
26-05-21-5-1_A.pdf
Programm_Tierschutzrecht-und-Hundetraining.pdf